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Haftbefehl nach Vergewaltigung im Querumer Forst

Presseinformation vom 13.05.2019


Am vergangenen Freitag (10.05.2019) zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr wurde eine Spaziergängerin, die mit zwei Hunden im Querumer Forst unterwegs war, von einem Asylbewerber aus Guinea angegriffen. Der 18-jährige Beschuldigte versuchte zunächst, dem Opfer ein mitgeführtes Handy zu entreißen. Da sich die 59-jährige gegen die Wegnahme wehrte, schlug der Beschuldigte mit der flachen Hand sowie den Hundeleinen der Frau mehrfach auf diese ein. Das Opfer ging dadurch benommen zu Boden. Diese hilflose Lage nutzte der Beschuldigte aus, entkleidete die Frau teilweise und führte - unter weiteren heftigen Schlägen - sexuelle Handlungen an ihr aus. Obwohl das Opfer während des gesamten Angriffs laut um Hilfe schrie und die beiden Hunde bellten, durchsuchte der Beschuldigte das Opfer auch noch nach weiteren Wertgegenständen und flüchtete schließlich mit dem Handy des Opfers.

Der Beschuldigte konnte bereits am Samstagvormittag (11.05.2019) in Meine festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Braunschweig noch am selben Tag einen Haftbefehl wegen Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Raubes. Gegenüber der Ermittlungsrichterin hat der Beschuldigte die Tat bestritten. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Staatsanwalt Hans Christian Wolters

Staatsanwaltschaft Braunschweig
Pressesprecher
Turnierstraße 1
38100 Braunschweig
Tel: 0531 488-1178

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